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Fragen & Antworten
Der Kalziumgehalt im Heu spielt vor allem bei Kleintieren eine wichtige Rolle, die zu Blasengrieß oder Blasensteinen neigen.
Ein zu hoher Kalziumgehalt im Heu kann bei Kleintieren wie Kaninchen und Meerschweinchen zur Bildung von Blasengrieß oder Blasensteinen führen, da überschüssiges Kalzium über den Urin ausgeschieden und dort abgelagert wird. Deshalb ist es wichtig, auf ein ausgewogenes Kalziumverhältnis im Futter zu achten – besonders bei empfindlichen oder bereits betroffenen Tieren.
✅ Richtwerte für Kalzium im Heu:
Ideal: 2–6 g/kg (0,2–0,6 %) Kalzium, bezogen auf die Trockensubstanz
Zu viel: über 8 g/kg (0,8 %) gelten als kritisch – vor allem bei dauerhafter Fütterung und wenig Bewegung (Harcourt-Brown F. (2013): Textbook of Rabbit Medicine, 2nd Ed. Butterworth-Heinemann.)
💡 Wichtig zu wissen: Der Kalziumgehalt kann stark schwanken – je nach Schnittzeitpunkt, Pflanzenzusammensetzung und Düngung. Besonders kräuterreiches oder jung geerntetes Heu enthält häufig mehr Kalzium. Reines Grasheu, wie z. B. vom 1. Schnitt oder Timothy-Heu (Lieschgras), ist tendenziell kalziumärmer und besser geeignet für empfindliche Tiere.
Unser Tipp vom Samerberger Heustadl:
Unser Bergwiesenheu enthält bewusst mehr strukturreiche Gräser als kalziumreiche Kräuter – dank schonender Bewirtschaftung und gezielter Nachsaat.
Für Tiere mit Blasenproblemen empfehlen wir, unser Heu bei Bedarf mit Timothy-Heu oder anderem kalziumarmen Heu zu mischen und bei uns gezielt den 1. Schnitt anzufragen.
Ja – bei Kleintieren wie Kaninchen oder Meerschweinchen, die zu Blasengrieß oder Blasensteinen neigen, spielt der Kalziumgehalt des Heus eine wichtige Rolle.
Besonders geeignet ist Heu vom 1. Schnitt, denn:
Gräser wachsen im Frühjahr schneller als kalziumreiche Kräuter
dadurch enthält der 1. Schnitt weniger Kräuter, also tendenziell auch weniger Kalzium
er ist strukturreicher und rohfaserreicher, was zusätzlich die Verdauung unterstützt
Für empfindliche Tiere empfehlen wir zusätzlich, unser Samerberger Wiesenheu vom 1. Schnitt (auf Anfrage) mit einem kalziumarmen Heu wie z. B. Timothy Heu (Lieschgras) zu mischen. Das senkt die Kalziumaufnahme insgesamt und kann helfen, Blasenprobleme vorzubeugen.
Unser Samerberger Wiesenheu enthält durchschnittlich ca. 4,7 g Kalzium pro kg Trockensubstanz (TS). Damit liegt es im mittleren Bereich und eignet sich sehr gut für die tägliche Fütterung gesunder Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas und Co.
💡 Wichtig: Ein ausgewogener Kalziumhaushalt hängt immer vom gesamten Futterplan ab. Unser Heu ist ideal in Kombination mit blättrigem Frischfutter, Wildkräutern und einer vielfältigen, frischen und rohfaserreichen Ernährung.
👉 Für Tiere mit Neigung zu Blasengrieß empfehlen wir zusätzlich, unser strukturreiches Heu bei Bedarf mit kalziumärmerem Heu wie z. B. Timothy-Heu zu mischen und/oder gezielt den ersten Schnitt von unserem Heu anzufragen.
Unser Wiesenheu enthält 4,7 g Calcium und 2,9 g Phosphor pro kg. Das ergibt ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis von 1,60 : 1, das im empfohlenen Bereich für Kaninchen, Meerschweinchen und Co. liegt.
Dieses Verhältnis unterstützt:
den Einbau von Calcium in Zähne und Knochen
eine gesunde Blasenfunktion
und reduziert das Risiko für Calcium-Sedimente und Harnsteine
Gerade bei empfindlichen oder zu Blasenproblemen neigenden Tieren ist ein kontrolliertes, natürliches Mineralstoffverhältnis im Heu ein wichtiger Baustein der täglichen Fütterung.
Ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis ist entscheidend für die gesunde Mineralstoffverwertung bei Kaninchen, Meerschweinchen und anderen Kleintieren. Nur wenn Calcium und Phosphor im richtigen Verhältnis zueinander stehen, kann der Körper Calcium optimal in Zähne und Knochen einbauen.
Unser Wiesenheu weist mit 1,60 : 1 ein physiologisch ideales Calcium-Phosphor-Verhältnis auf und eignet sich damit hervorragend als tägliches, ausgewogenes Grundfutter für eine gesunde Zahn-, Knochen- und Blasenfunktion.
Ein unausgeglichenes Verhältnis der Mineralstoffe kann langfristig gesundheitliche Probleme verursachen:
Zu viel Phosphor blockiert die Calciumaufnahme – das erhöht das Risiko für Zahnprobleme, Zahnfehlstellungen und instabile Knochen.
Zu viel Calcium bei gleichzeitig zu wenig Phosphor führt zu einer verstärkten Ausscheidung von Grieß über den Urin. Dadurch kann sich das Risiko für Calcium-Sedimente und Harnsteine erhöhen.
Ein ausgewogenes Heu mit natürlichen Mineralstoffwerten trägt daher wesentlich zu einer gesunden Verdauung, stabilen Zähnen und einem entlasteten Stoffwechsel bei.
