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AKTUELLES

Kleintiere im Winter warm halten: Warum Stroh im Gehege so wichtig ist

  • Autorenbild: Sarah vom Samerberger Heustadl
    Sarah vom Samerberger Heustadl
  • 14. Jan.
  • 5 Min. Lesezeit

Winter im Gehege – eine echte Herausforderung

Wenn der Herbst sich verabschiedet und der erste Frost übers Land zieht, spüren wir es sofort: Nicht nur wir Menschen brauchen jetzt ein warmes Plätzchen – auch unsere kleinen Lieblinge im Gehege.


Im Winter wird’s schnell klamm und feucht am Boden, die Temperaturen sinken und plötzlich stellen sich Fragen, die sonst keiner auf dem Radar hatte:

Liegt mein Tier wirklich trocken?

Fühlt es sich wohl?

Friert mein Kleintier?

Reichen die Vorkehrungen, die ich im Stall getroffen habe?


Gerade in der kalten Jahreszeit fragen sich viele Halter, wie sie ihre Kleintiere im Winter warm halten und gleichzeitig für ein angenehmes, trockenes Stallklima sorgen können.


In diesem Beitrag berichten wir dir von einer der wichtigsten Vorkehrungen für ein gutes Stallklima im Winter – und warum Stroh dabei eine so große Rolle spielt.


Denn mit den richtigen Vorkehrungen wird selbst der Winter zu einer gemütlichen und abwechslungsreichen Zeit für deine Kleintiere.


Kaninchen hat Spaß im Schnee und schaut neugierig

Das erfährst du in dem Beitrag:


Warum Stroh die Basis für Winterkomfort ist

Stroh ist im Winter mehr als nur Einstreu. Es übernimmt ganz besondere Aufgaben, die gerade bei niedrigen Temperaturen entscheidend sind:


Wärme von unten

Stroh isoliert durch seine hohlen Halme – es speichert Wärme und verhindert, dass Bodenkälte im Gehege direkt an deine Tiere gelangt. Dadurch entsteht ein angenehmes Liegegefühl, das gerade nachts und in der Früh enorm wichtig ist.


Komfort und Geborgenheit

Durch seine weiche, strukturreiche Oberfläche ist Stroh ideal zum Einkuscheln und Nestbauen geeignet. Kaninchen und andere Kleintiere nutzen es nicht nur als Liegefläche – sie bauen daraus aktiv kleine Rückzugsorte, in denen sie sich sicher und geborgen fühlen. Ein wichtiger Faktor, um Kleintiere im Winter warm zu halten.


Natürliches Verhalten fördern

Das Nestbauverhalten gehört zum natürlichen Repertoire vieler Kleintiere. Stroh bietet dafür genau die richtige Struktur.


Kaninchenbabys kuscheln sich im Winter eng zusammen in einer dicken Schicht Stroh, das im Gehege für Wärme und Schutz sorgt.

Einstreu und Stroh – das perfekte Winterteam

Einstreu und Stroh werden oft gemeinsam im Kleintiergehege verwendet – sie erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben:


Einstreu: Die saugfähige Basis

Die Einstreu bildet die unterste Schicht deiner Gehegebodengestaltung. Sie sorgt für:

  • Zuverlässige Aufnahme von Urin

  • Bindung von Feuchtigkeit

  • Geruchsbindung

  • ein sauberes, hygienisches Umfeld


Typische Materialien sind Holzeinstreu, Hanfeinstreu oder Pellets als Einstreu aus gepresstem Holz oder Stroh. Sie unterscheiden sich in ihren saugfähigen Eigenschaften und in der Geruchsbindung – deshalb lohnt sich der Blick auf Material und Qualität.


Kaninchen sitzen dicht beieinander auf Stroh im Stall, das im Winter für trockene, warme Liegeflächen sorgt.

Die weiche, isolierende Deckschicht: Stroh

Stroh als Überstreu wird oberhalb der Einstreu verwendet – als warme, weiche Polster- und Komfortschicht:

  • bietet zusätzliche Wärme

  • lädt zum Kuscheln, Knabbern und Buddeln ein

  • schafft Struktur auf dem Gehegeboden

  • sorgt für zusätzliche Isolation


Gerade im Winter hat sich Stroh als obere Schicht über der Einstreu besonders bewährt – es bringt Wärme, sorgt für Komfort und hilft dabei, dass es unter dem Tier angenehm trocken bleibt.


Samerberger NaturStroh – die perfekte Wahl für den Winter

Nicht jedes Stroh eignet sich gleich gut für den Einsatz im Kleintiergehege – besonders im Winter spielen Details eine große Rolle, wenn du deine Kleintiere zuverlässig warm halten möchtest.


Samerberger NaturStroh wird mit viel Sorgfalt erzeugt und speziell für Kleintiere verarbeitet:

  • kurze Halmlänge – ideal zum Einkuscheln & ohne Verletzungsgefahr

  • ohne Widerhaken – besonders fellfreundlich, kein Verhaken im Fell

  • staubarm & sauber – für ein angenehmes Stallklima

  • weich & optimal in der Struktur – zum Nestbauen und Wohlfühlen

  • natürlich & regional – Stroh aus Bayern, direkt aus der Rosenheimer Region


Weil es so weich und fellfreundlich ist, eignet es sich auch besonders gut für Tiere mit längeren Haaren.


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Zwei Kaninchen kuscheln sich im Winter in das Stroh vom Samerberger Heustadl

Tipps für die perfekte Einstreu-Schichtung im Winter

Damit deine Kleintiere warm, trocken und gemütlich durch den Winter kommen, hat sich folgende Gehege-Schichtung im Winter bewährt:


Unten: saugfähige Einstreu (ca. 5–10 cm Höhe)

  • Hanfeinstreu: sehr saugstark, geruchsbindend und allergikerfreundlich

  • oder Holzeinstreu: gute Saugwirkung, natürliche Basis


5–10 cm Einstreuhöhe haben sich im Alltag bewährt – sie nehmen Feuchtigkeit zuverlässig auf und bilden eine stabile, hygienische Grundlage für die darüberliegende Strohschicht.


Hanfeinstreu vom Samerberger Heustadl in der Detailansicht
Holzeinstreu vom Samerberger Heustadl in der Detailansicht

Oben: dicke Schicht Samerberger NaturStroh

  • weiche, isolierende Deckschicht

  • ideal für Liegeplätze, Häuschen, Schutzhütten und Nester


Samerberger NaturStroh in der Detailansicht

So entsteht ein Gehege, das trocken bleibt, angenehm warm ist und natürlichen Komfort bietet – eine wichtige Voraussetzung, um Kleintiere im Winter warm zu halten.


Praktische Tipps für ein warmes Stallklima im Winter

  • Regelmäßig nachsehen: Besonders an feuchten Tagen lohnt es sich, die Schichten öfter zu kontrollieren und bei Bedarf einmal mehr auszutauschen oder aufzufüllen.

  • Toiletten-Ecken sauber halten: Diese Bereiche brauchen mehr Pflege, damit sich dort keine Feuchtigkeit ansammelt. Eine tägliche Säuberung bzw. neues Überstreuen von Stroh bewährt sich.

  • Nicht zu sparsam mit Stroh sein: Eine dicke, weiche Schicht bringt mehr Komfort – und ist gerade im Winter Gold wert.


Fazit

Wenn du deinen Kleintieren im Winter ein gemütliches, warmes und sicheres Zuhause bieten willst, ist Stroh die Basis – am liebsten in Kombination mit einer saugfähigen Einstreu. Gerade Samerberger NaturStroh überzeugt durch seine fellfreundliche, saubere und weiche Qualität.


Mit der richtigen Schichtung aus Einstreu und Stroh setzt du nicht nur auf Hygiene, sondern auf Komfort, Wohlbefinden und einen natürlichen, winterlichen Rückzugsort. ❄️


FAQ – häufige Fragen


Bis zu welchen Temperaturen können Kleintiere draußen gehalten werden?

🐹 Meerschweinchen sind sehr kälteempfindlich und nur eingeschränkt winterfest.

  • Gut verträglich: bis ca. 10 °C

  • Kurzzeitig möglich: bis 0 °C, nur mit:

    • Gewöhnung an Außenhaltung

    • gut isoliertem, trockenem und zugfreiem Schutzhaus und Gehege

  • Unter –5 °C: nicht geeignet für Außenhaltung

  • Besonders gefährdet: alte, kranke oder sehr leichte Tiere

⚠️ Frost in Kombination mit Nässe oder Zugluft ist lebensgefährlich.


🐰 Kaninchen sind deutlich robuster und gut an Kälte angepasst.

  • Problemlos: bis ca. –10 °C

  • Kurzzeitig möglich: bis –15 °C, wenn:

    • sie gesund sind

    • sie an Außenhaltung gewöhnt sind

    • ein isoliertes, trockenes und zugfreies Gehege mit Schutzhütten vorhanden ist

Kälte allein ist meist unproblematisch – Nässe und Zugluft stellen das größte Risiko dar.


Brauche ich im Winter mehr Stroh als im Sommer?

Ja! Durch die zusätzliche Isolation und das Bedürfnis nach Wärme von unten lohnt es sich, im Winter etwas großzügiger mit Stroh zu arbeiten.


Kann ich jedes Stroh verwenden?

Nicht unbedingt. Achte auf staubarmes Stroh, passende Halmlänge und Fellfreundlichkeit – genau darauf wurde unser Samerberger NaturStroh optimiert.


Muss ich Stroh und Einstreu immer zusammen verwenden?

Nein – aber im Winter ist die Kombination aus saugfähiger Basis + weicher Stroh-Deckschicht meist die sinnvollste Lösung für Wärme, Trockenheit und Komfort.


Kann ich nur Stroh verwenden?

Stroh speichert Wärme und sorgt für ein gemütliches Liegegefühl. In Bereichen, in denen nicht uriniert wird, kann es deshalb auch allein gut funktionieren.


In stärker genutzten oder feuchten Zonen empfiehlt es sich jedoch, Stroh mit einer saugfähigen Einstreu zu kombinieren. So bleibt der Untergrund trocken und das Stallklima angenehm.


Welche Einstreu eignet sich am besten?

  • Hanf: sehr saugfähig, ideal bei empfindlichen Atemwegen

  • Holz: gute Balance aus Saugkraft & Komfort

  • Pellets: binden Feuchtigkeit sehr zuverlässig, sind jedoch recht hart. Damit die Pfoten geschont werden, sollten Pellets immer mit einer weichen Schicht Stroh abgedeckt werden – besonders wichtig zur Vorbeugung von Druckstellen und Pododermatitis.


Wie oft sollte ich die Schichten wechseln?

Das hängt von Einstreu, Tierzahl und Nutzung ab. Kontrolliere regelmäßig auf Feuchtigkeit und erneuere bei Bedarf. Sobald es feucht ist, sollte es zeitnah gewechselt werden.





 
 
 

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