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AKTUELLES

Hanfeinstreu im Vergleich: Für welche Tiere eignet sie sich wirklich?

  • Autorenbild: Sarah vom Samerberger Heustadl
    Sarah vom Samerberger Heustadl
  • vor 13 Stunden
  • 8 Min. Lesezeit

Hanfeinstreu gilt als saugstark, geruchsbindend und besonders staubarm. Doch bedeutet das automatisch, dass sie für jedes Kleintier die beste Wahl ist? Ganz so einfach ist es nicht. Denn ob eine Einstreu wirklich passt, hängt nicht nur von ihrer Saugkraft ab, sondern auch davon, wie sich die jeweilige Tierart bewegt, ruht, gräbt und ihr Gehege nutzt.


In diesem Ratgeber zeigen wir dir, für welche Tiere Hanfeinstreu geeignet ist, wann mehrere Einstreuschichten sinnvoll sind und wie sie sich im Vergleich zu Stroh, Holzeinstreu, Holzpellets und anderen Materialien schlägt.


Das erfährst du im Blog:



Was ist Hanfeinstreu?

Hanfeinstreu wird aus dem holzigen Inneren der Hanfpflanze hergestellt. Diese sogenannten Hanfschäben besitzen eine offenporige Struktur und können dadurch viel Feuchtigkeit aufnehmen. In der Praxis werden die Begriffe „Hanfeinstreu" und „Hanfstreu" gleichbedeutend verwendet – gemeint ist immer dasselbe Material.


Zu den wichtigsten Eigenschaften hochwertiger Hanfeinstreu gehören:

  • eine sehr hohe Saugkraft

  • eine gute Geruchsbindung

  • eine geringe Staubentwicklung

  • für Allergiker geeignet

  • ein vergleichsweise geringes Eigengewicht

  • biologisch Abbaubar


Vollständig staubfrei ist allerdings kein Naturmaterial. Gute Hanfeinstreu ist jedoch ausgesprochen staubarm und eignet sich deshalb besonders für Bereiche, in denen Urin und Feuchtigkeit zuverlässig aufgenommen werden sollen.




Für welche Tiere ist Hanfeinstreu geeignet?


Hanfeinstreu für Kaninchen

Für Kaninchen ist Hanfeinstreu vor allem als saugfähige Unterschicht oder für Toilettenbereiche gut geeignet. Sie nimmt Urin zuverlässig auf und hilft dabei, Feuchtigkeit sowie Gerüche zu binden.


In vollständig eingestreuten Gehegen sollte Hanfeinstreu jedoch nicht unbedingt die einzige Schicht bleiben. Kaninchen verbringen viel Zeit auf dem Boden und benötigen eine trockene, angenehm weiche und trittsichere Oberfläche.


Bewährt hat sich deshalb ein mehrschichtiger Aufbau:

  1. Eine saugstarke Unterschicht aus Hanf-, Holz- oder geeigneter Pellet-Einstreu nimmt Feuchtigkeit auf.

  2. Eine ausreichend dicke Deckschicht aus hochwertigem Stroh sorgt dafür, dass die Tiere weich und möglichst trocken sitzen.


Stroh nimmt zwar weniger Flüssigkeit auf, besitzt aber eine eher wasserabweisende Oberfläche. Feuchtigkeit kann dadurch in die saugfähige Schicht darunter gelangen, während die obere Liege- und Lauffläche länger trocken bleibt.


Hanfeinstreu für Meerschweinchen

Auch bei Meerschweinchen eignet sich Hanfeinstreu sehr gut als saugfähige Basis. Da Meerschweinchen viel Zeit direkt auf der Einstreu verbringen und ihre Gehege meist großflächig nutzen, ist eine trockene und weiche Oberfläche besonders wichtig.


Daher empfehlen wir auch hier einen mehrschichtigen Aufbau:

  1. unten eine saugfähige Schicht, beispielsweise aus Hanfeinstreu

  2. darüber eine großzügige Schicht aus weichem, hochwertigem Stroh


Das Stroh schützt die Füßchen vor einer dauerhaft feuchten oder harten Unterlage und schafft gleichzeitig gemütliche Liegeplätze.


Hanfeinstreu für Hamster

Als alleinige Haupteinstreu ist Hanfeinstreu für Hamster eher nicht geeignet. Hamster benötigen eine tiefe und strukturstabile Einstreu, in der sie dauerhafte Gangsysteme und Schlafkammern anlegen können.


Hanfeinstreu ist vergleichsweise locker und besitzt nicht genügend Stabilität, um Tunnel zuverlässig zu halten. Die angelegten Gänge können deshalb schnell wieder zusammenfallen.


Für Hamster eignet sich eine hochwertige, weiche und möglichst staubarme Holzeinstreu meist besser.


Hanfeinstreu kann in kleinen Mengen untergemischt oder punktuell in bestimmten Bereichen verwendet werden. Als vollständiger Ersatz für eine grabfähige Haupteinstreu empfehlen wir sie jedoch nicht.


Hanfeinstreu für Mäuse

Viele Mäusearten graben ebenfalls ausgedehnte Tunnel und bauen unterirdische Nester. Daher gilt ähnlich wie beim Hamster: Reine Hanfeinstreu ist häufig nicht strukturstabil genug.


Für grabende Mäuse sollte die Haupteinstreu aus einem Material bestehen, das Gänge zuverlässig hält. Hochwertige Holzeinstreu kann dafür mit Heu oder anderem geeignetem Strukturmaterial kombiniert werden.


Hanfeinstreu lässt sich ergänzend einsetzen, beispielsweise in stark beanspruchten oder feuchten Bereichen.


Hanfeinstreu für Ratten

Bei Ratten kann staubarme Hanfeinstreu gut als saugfähige Bodeneinstreu eingesetzt werden. Zusätzlich benötigen sie geeignetes Nestmaterial sowie abwechslungsreiche Kletter-, Versteck-, Nage- und Beschäftigungsmöglichkeiten.


Eine im gesamten Gehege sehr tiefe und tunnelstabile Einstreuschicht wie bei Hamstern ist nicht zwingend erforderlich. Da Ratten aber ebenfalls gerne graben, sollte ihnen eine ausreichend hohe Einstreuschicht oder eine separate Buddelmöglichkeit angeboten werden. Wichtig sind außerdem eine trockene, staubarme Oberfläche und die regelmäßige Reinigung verschmutzter Bereiche.


Hanfeinstreu für Hühner und Wachteln

Auch im Hühner- oder Wachtelstall kann Hanfeinstreu Feuchtigkeit und Gerüche zuverlässig binden. Besonders in Nestern und stark beanspruchten Bereichen sorgt sie für eine trockene Unterlage.


Ein mehrschichtiger Aufbau wie bei Kaninchen und Meerschweinchen ist hier nicht zwingend erforderlich. Hühner und Wachteln benötigen jedoch zusätzlich eine geeignete Sandbademöglichkeit. Diese kann durch Hanfeinstreu nicht ersetzt werden.


Muss Einstreu immer aus mehreren Schichten bestehen?

Nein. Ob mehrere Schichten sinnvoll sind, hängt von der Tierart und der Nutzung des Geheges ab.


Für Kaninchen und Meerschweinchen ist ein mehrschichtiger Aufbau besonders empfehlenswert. Die saugfähige Unterschicht nimmt Urin auf, während eine weiche Deckschicht aus Stroh eine trockene und angenehme Sitz- und Lauffläche schafft.


Hamster und grabende Mäuse benötigen dagegen vor allem eine tiefe, strukturstabile Haupteinstreu. Hier ist nicht die Aufteilung in eine Saug- und Deckschicht entscheidend, sondern die Fähigkeit des Materials, Tunnel zu halten.


Für Ratten, Hühner oder Wachteln kann je nach Haltungssystem eine einzelne geeignete Einstreuart ausreichen. Zusätzliche Materialien werden dort vor allem für Nester, Schlafplätze oder Beschäftigungsbereiche benötigt.


Hanfeinstreu, Holzeinstreu, Waldboden Einstreu und Co. im Vergleich


Einstreuart

Saugkraft

Staubentwicklung

Struktur

Besonders geeignet für


Hanfeinstreu

Sehr hoch

Sehr gering, für Allergiker geeignet

Locker, wenig tunnelstabil

Saugfähige Unterschicht,Toiletten und feuchte Bereiche


Holzeinstreu

Hoch

Gering

Weich, zum graben geeignet

Haupteinstreufür Hamster und Mäuse, Basis für viele Nagarien


Stroh

Niedrig bis mittel

Gering

Weich und wärmend

Trockene Deckschicht, Liegefläche, Nestbau und Beschäftigung


Holzpellets

Sehr hoch

Gering

Hart, zerfallen bei Feuchtigkeit

Unterschicht und Toiletten-bereiche, nur mit weicher Abdeckung


Strohpellets

Sehr hoch

Gering

Trocken hart, zerfallen bei Feuchtigkeit

Unterschicht und Toiletten-bereiche, nur mit weicher Abdeckung


Leinstroh

Mittel bis hoch

Gering

Locker und relativ weich

Saugfähige Basis, aber wenig tunnelstabil


Miscanthus

Mittel bis hoch

Meist gering

Faserig und strukturreich

Saugfähige Basis, Qualität und Struktur genau prüfen


Waldboden-Einstreu

Eher gering

Sehr gering

Grob und naturnah

Buddel-, Entdecker- und Beschäftigungsbereiche



Hanfeinstreu oder Holzeinstreu?

Hanfeinstreu nimmt Feuchtigkeit meist besonders zuverlässig auf und ist ausgesprochen staubarm. Holzeinstreu besitzt dafür – abhängig von ihrer Beschaffenheit – häufig eine bessere Struktur zum Graben und kann Tunnel eher stabilisieren.


Für Kaninchen und Meerschweinchen eignet sich Hanf sehr gut als saugfähige Unterschicht. Bei Hamstern und grabenden Mäusen ist eine geeignete Holzeinstreu meist die bessere Haupteinstreu.



Hanfeinstreu oder Stroh?

Diese beiden Materialien erfüllen unterschiedliche Aufgaben und lassen sich deshalb sehr gut kombinieren.


Hanfeinstreu saugt Feuchtigkeit auf und bindet Gerüche. Stroh bildet eine weiche, wärmende und eher wasserabweisende Oberfläche. Gerade bei Kaninchen und Meerschweinchen entsteht aus dieser Kombination ein besonders sinnvoller Einstreuaufbau.



Hanfeinstreu oder Holzpellets?

Beide Materialien können viel Feuchtigkeit aufnehmen. Holzpellets sind jedoch im trockenen Zustand vergleichsweise hart und daher nicht als alleinige Lauf- oder Liegefläche für Kaninchen und Meerschweinchen geeignet.


Sie können als dünne Unterschicht oder im Toilettenbereich verwendet werden, sollten aber immer ausreichend mit einer weichen Einstreu oder Stroh abgedeckt sein. Sobald sie Feuchtigkeit aufnehmen, zerfallen die Pellets zu einem feinen Material.


Für Hamster oder grabende Mäuse sind Holzpellets keine geeignete Haupteinstreu, da sich darin keine stabilen Gänge anlegen lassen.


Struktur Holzpellets
KI-generierte Symbolabbildung


Hanfeinstreu oder Strohpellets?

Hanfeinstreu und Strohpellets nehmen Feuchtigkeit gut auf und können Gerüche zuverlässig binden. Strohpellets sind im trockenen Zustand allerdings fest und daher nicht als alleinige Lauf- oder Liegefläche für Kaninchen und Meerschweinchen geeignet.

Sie können als saugfähige Unterschicht oder im Toilettenbereich verwendet werden, sollten aber immer ausreichend mit weichem Stroh oder einer anderen geeigneten Deckschicht bedeckt sein. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit quellen die Pellets auf und zerfallen nach und nach.


Da sie bei Kontakt mit Flüssigkeit stark aufquellen, dürfen sie nicht gefressen werden. Knabbern die Tiere daran, sollte besser auf geeignete Holzpellets oder eine andere Einstreu zurückgegriffen werden.


Für Hamster und Mäuse sind Strohpellets keine geeignete Haupteinstreu.


Struktur Strohpellets
KI-generierte Symbolabbildung

Hanfeinstreu oder Leinstroh?

Leinstroh, auch Flachseinstreu genannt, ist ebenfalls saugfähig und meist sehr staubarm. Im Vergleich zu klassischem Stroh ist es feiner und weicher, bleibt aber ähnlich wie Hanfeinstreu relativ locker.


Für Kaninchen und Meerschweinchen können beide Materialien als saugfähige Basisschicht verwendet werden. Als alleinige Hauptschicht bieten sie jedoch nicht dieselbe weiche, wasserabweisende Oberfläche wie langhalmiges Stroh.


Für Hamster und grabende Mäuse eignet sich weder Hanfeinstreu noch Leinstroh besonders gut als alleinige Haupteinstreu, da beide Materialien angelegte Gangsysteme nur unzureichend stabilisieren.


Struktur Leinstroh
KI-generierte Symbolabbildung

Hanfeinstreu oder Miscanthus?

Miscanthus-Einstreu wird aus zerkleinertem Chinaschilf hergestellt. Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen und ist bei guter Verarbeitung ebenfalls staubarm. Ihre Struktur ist jedoch meist gröber und fester als die von Hanfeinstreu.


Für Kaninchen und Meerschweinchen kann Miscanthus als saugfähige Unterschicht verwendet werden. Dabei sollte unbedingt auf eine hochwertige, tiergerechte Verarbeitung ohne harte oder scharfkantige Bestandteile geachtet werden. Als weiche Lauf- und Liegefläche ist Miscanthus weniger geeignet und sollte deshalb mit einer ausreichend dicken Strohschicht bedeckt werden.


Für Hamster und grabende Mäuse ist Miscanthus aufgrund seiner groben Struktur und geringen Tunnelstabilität keine ideale Haupteinstreu.


Struktur Miscanthus Einstreu
KI-generierte Symbolabbildung

Hanfeinstreu oder Waldboden-Einstreu?

Hanfeinstreu und Waldboden-Einstreu erfüllen im Gehege ganz unterschiedliche Aufgaben. Hanfeinstreu ist vor allem dafür gedacht, Feuchtigkeit aufzunehmen und Gerüche zu binden. Waldboden-Einstreu dient dagegen in erster Linie als naturnahe Entdecker- und Beschäftigungseinstreu.


Für Kaninchen und Meerschweinchen eignet sich Waldboden-Einstreu besonders gut für separate Buddel-, Futter- oder Erlebnisbereiche. Als saugfähige Grundeinstreu im gesamten Gehege ist sie weniger geeignet.


Auch bei Hamstern und Mäusen sollte Waldboden-Einstreu nicht die notwendige tiefe und tunnelstabile Haupteinstreu ersetzen. Sie kann das Gehege jedoch in einem abgegrenzten Bereich abwechslungsreicher gestalten und zum Erkunden, Schnüffeln und zur Futtersuche anregen.


Die Entscheidung lautet hier deshalb nicht unbedingt „entweder oder": Hanfeinstreu übernimmt die saugfähige Funktion, während Waldboden-Einstreu gezielt für Beschäftigung und Abwechslung eingesetzt werden kann.




Wie häufig sollte Hanfeinstreu gewechselt werden?

Ein fester Wechselrhythmus lässt sich nicht pauschal für alle Tiere festlegen. Gehegegröße, Tieranzahl, Einstreuhöhe und Toilettennutzung spielen eine große Rolle.


Bei Kaninchen und Meerschweinchen

Feuchte und stark verschmutzte Stellen sollten regelmäßig entfernt werden. Die obere Strohschicht kann bei Bedarf ergänzt oder ausgetauscht werden. Ein vollständiger Wechsel ist dann nötig, wenn größere Bereiche feucht, verdichtet oder verschmutzt sind.


Bei Hamstern und Mäusen

Bei grabenden Tieren sollte die Einstreu nicht unnötig häufig vollständig ausgetauscht werden. Ein Komplettwechsel zerstört angelegte Gänge und entfernt vertraute Gerüche. Hier ist eine regelmäßige, punktuelle Reinigung verschmutzter Bereiche meist sinnvoller. Ein vollständiger Austausch sollte nur erfolgen, wenn es hygienisch wirklich notwendig ist.


Bei Ratten

Toiletten und stark genutzte Bereiche sollten regelmäßig gereinigt werden. Schlaf- und Nestmaterial muss kontrolliert und bei Feuchtigkeit oder Verschmutzung ausgetauscht werden.


Bei Geflügel

Nester und Kotbereiche sollten regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Wie häufig die Bodeneinstreu vollständig gewechselt werden muss, hängt vor allem von Stallgröße, Tieranzahl und Feuchtigkeitsbelastung ab.


Wichtig: Ein deutlicher Ammoniakgeruch ist kein Signal, dass die Reinigung langsam ansteht – sondern ein Zeichen dafür, dass sie bereits überfällig ist.

Kann Hanfeinstreu kompostiert werden?

Unbehandelte Hanfeinstreu ist biologisch abbaubar und grundsätzlich kompostierbar. Ob gebrauchte Tiereinstreu über den eigenen Kompost oder die Biotonne entsorgt werden darf, hängt allerdings von den örtlichen Vorgaben ab.


Einstreu von erkrankten oder mit Parasiten befallenen Tieren sollte aus hygienischen Gründen in der Regel über den Restmüll entsorgt werden.


Fazit: Die beste Einstreu richtet sich nach der Tierart

Hanfeinstreu ist eine besonders saugstarke und staubarme Einstreu – aber nicht automatisch für jedes Tier und jeden Einsatzzweck die beste Wahl.


Bei Kaninchen und Meerschweinchen spielt sie ihre Stärken vor allem als saugfähige Unterschicht aus. Eine weiche Deckschicht aus hochwertigem Stroh sorgt zusätzlich dafür, dass die Tiere trocken und gemütlich sitzen.


Für Hamster und grabende Mäuse ist Hanfeinstreu als alleinige Haupteinstreu dagegen weniger geeignet, da sie angelegte Gänge nicht ausreichend stabilisiert. Hier ist eine grabfähige Holzeinstreu die bessere Grundlage.


Die sinnvollste Lösung besteht deshalb häufig nicht aus einem einzigen Material, sondern aus einer tiergerechten Kombination.


Häufige Fragen zu Hanfeinstreu


Ist Hanfeinstreu für Kaninchen geeignet? 

Ja. Besonders gut eignet sie sich als saugfähige Unterschicht oder für Toilettenbereiche. In vollständig eingestreuten Gehegen empfehlen wir zusätzlich eine weiche Deckschicht aus hochwertigem Stroh.


Ist Hanfeinstreu für Meerschweinchen geeignet? 

Ja. Auch bei Meerschweinchen ist sie eine gute saugfähige Basis. Eine ausreichend dicke Strohschicht darüber sorgt für eine trockene und weiche Lauffläche.


Ist Hanfeinstreu für Hamster und Mäuse geeignet? 

Als alleinige Haupteinstreu nicht. Hanfeinstreu ist nicht strukturstabil genug, um die Gangsysteme eines Hamsters zuverlässig zu halten. Sie kann lediglich ergänzend oder in einzelnen Gehegebereichen verwendet werden.


Ist Hanfeinstreu für Hühner und Wachteln geeignet? 

Ja. Im Hühner- und Wachtelstall und im Nest sorgt Hanfeinstreu für eine trockene, geruchsarme Unterlage. Ein mehrschichtiger Aufbau wie bei Kaninchen oder Meerschweinchen ist dabei nicht zwingend erforderlich.


Kann man Hanfeinstreu und Stroh kombinieren?

Ja. Für Kaninchen und Meerschweinchen ist diese Kombination besonders sinnvoll: Hanf nimmt Feuchtigkeit auf, während Stroh eine weiche und trockene Oberfläche schafft.


Ist Hanfeinstreu vollständig staubfrei?

Kein Naturmaterial ist vollkommen staubfrei. Hochwertige Hanfeinstreu besitzt jedoch nur eine sehr geringe Staubentwicklung.


Ist Hanfeinstreu für Allergiker geeignet?

Ja, aufgrund ihrer geringen Staubentwicklung wird Hanfeinstreu häufig gerade für Allergiker sowie für Tiere mit empfindlichen Atemwegen empfohlen.


Wie lange reicht ein Gebinde Hanfeinstreu?

Bei unserer Hanfeinstreu (20-kg-Sack) gilt als Richtwert:

  • für ca. 15 m² bei 5 cm Einstreuschicht

  • für ca. 7,5 m² bei 10 cm Einstreuschicht

  • für ca. 5 m² für Buddelecken (15 cm)


Wie lange das im Alltag reicht, hängt natürlich von Gehegegröße und Anzahl der Tiere ab.


 
 
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