top of page
Heustadl_Samerberg_2021_Foto_Team_F8-web-00758.jpg

AKTUELLES

Wiesen-ABC: Gräser und Kräuter unserer Wiesen

  • Autorenbild: Sarah vom Samerberger Heustadl
    Sarah vom Samerberger Heustadl
  • vor 4 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Wenn man eine Wiese betrachtet, sieht man auf den ersten Blick meist nur grün. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man schnell, wie vielfältig sie wirklich sein kann. Zwischen unzähligen Gräsern wachsen zahlreiche Kräuter und Blüten. Genau diese Vielfalt macht artenreiche Wiesen und damit auch hochwertiges Wiesenheu aus.


Artenreiches Wiesenheu besteht nicht nur aus wenigen Grasarten, sondern aus vielen verschiedenen Gräsern und Wildkräutern. Diese natürliche Mischung sorgt für Struktur, Rohfaser, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und bildet damit eine wichtige Grundlage für die Ernährung von Kaninchen, Meerschweinchen und anderen pflanzenfressenden Kleintieren.


Viele Tierhalter fragen sich, welche Gräser und Kräuter eigentlich in unserem Samerberger Wiesenheu enthalten sind. In unserem folgenden Wiesen-ABC geben wir einen Überblick über typische Gräser und Wildkräuter, die auf unseren Wiesen wachsen und später im Samerberger Wiesenheu landen.


Wiesenaufwuchs am Samerberg

Inhalt des Beitrags


Gräser unserer Wiesen

Gräser bilden die Grundlage vom Samerberger Wiesenheu. Sie liefern vor allem Rohfaser und Struktur, die für eine gesunde Verdauung und den Zahnabrieb bei Kaninchen, Meerschweinchen und anderen Kleintieren sehr wichtig sind.


Im Folgenden stellen wir typische Gräser unserer Wiesen vor, die auch in unserem Samerberger Wiesenheu enthalten sein können:


Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)

Deutsches Weidelgras ist ein sehr verbreitetes Gras und wird von vielen Kleintieren gut gefressen. Es ist relativ energiereich und wächst häufig auf intensiv genutzten Wiesen. In unserem Heu kommt es nur als Teil einer Mischung vor.


Glatthafer (Arrhenatherum elatius)

Glatthafer ist ein typisches Wiesengras artenreicher Wiesen und sorgt für Struktur im Heu. Er wird von vielen pflanzenfressenden Kleintieren gut gefressen.


Kammgras (Cynosurus cristatus)

Kammgras ist ein typisches Weide- und Wiesengras und wird von vielen Kleintieren gut gefressen. Es gehört zu den klassischen Wiesenpflanzen.


Knäuelgras (Dactylis glomerata)

Knäuelgras ist sehr verbreitet und ein gutes Futtergras für Kleintiere. Es sorgt für Struktur im Heu und wird gerne gefressen.


Rispengras (Poa pratensis, Poa trivialis)

Rispengräser sind sehr verbreitet und werden von vielen Kleintieren gut gefressen. Sie gehören zu den typischen Gräsern auf Wiesen.


Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)

Ruchgras ist ein eher energiearmes Gras und typisch für magere, artenreiche Wiesen. Es ist bekannt für seinen angenehmen Duft, der teilweise an Waldmeister erinnert und zum typischen Heugeruch beiträgt.


Schwingel (Festuca pratensis, Festuca rubra)

Schwingelarten sind typische Wiesen- und Weidegräser und werden von vielen Kleintieren gut gefressen. Sie sind wichtige Strukturgräser im Heu.


Straußgras (Agrostis spp.)

Straußgras ist fressbar und gehört zu den typischen Gräsern artenreicher Wiesen.


Trespe (Bromus)

Trespen sind eher energiearme Gräser und gut für die tägliche Fütterung geeignet. Sie kommen häufig auf Wiesen vor.


Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis)

Wiesen-Fuchsschwanz ist eher nährstoffreicher, kann aber gut verfüttert werden und ist ein typisches Wiesengras


Wiesenlieschgras (Phleum pratense)

Wiesenlieschgras wird häufig auch als Nagergras oder Katzengras verkauft und ist für viele Kleintiere sehr gut geeignet. Es ist ein typisches Heugras.


Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)

Wolliges Honiggras kommt häufig auf Wiesen vor und wird von vielen Kleintieren gefressen. Es trägt zur Struktur und Vielfalt im Heu bei.



Wildkräuter unserer Wiesen

Neben Gräsern wachsen auf unseren artenreichen Wiesen viele verschiedene Wildkräuter. Diese Kräuter enthalten Mineralstoffe, Bitterstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und sorgen für Abwechslung in der Ernährung.


In der Natur fressen Kaninchen, Meerschweinchen und andere pflanzenfressende Kleintiere nicht nur Gras, sondern eine große Vielfalt an Kräutern, Blättern, Blüten und Stängeln. Genau diese Vielfalt macht artenreiche Wiesen und damit auch gutes Wiesenheu aus.


Hier stellen wir typische Kräuter unserer Wiesen vor und erklären, welche Eigenschaften sie im Wiesenheu haben können:


Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense)

Acker-Schachtelhalm wird in kleinen Mengen mitgefressen. Er enthält viel Kieselsäure und ergänzt die natürliche Pflanzenvielfalt.


Braunelle (Prunella vulgaris)

Braunelle wird meist mitgefressen und bringt Abwechslung in die Kräutermischung.


Breitwegerich (Plantago major)

Breitwegerich ist eine robuste Wildpflanze und wird gut gefressen. Er liefert Rohfaser und trägt zur Vielfalt im Heu bei.


Duftveilchen (Viola odorata)

Duftveilchen werden in kleinen Mengen mitgefressen und bringen zusätzliche Vielfalt in die Mischung.


Echtes Labkraut (Galium verum)

Echtes Labkraut ist ein typisches Wiesenheu-Kraut und wird gut mitgefressen. Es trägt zur Kräutervielfalt bei.


Ehrenpreis (Veronica spp.)

Ehrenpreis ist eine kleine Wildpflanze, die meist mitgefressen wird und die natürliche Mischung ergänzt.


Flockenblume (Centaurea jacea, Centaurea scabiosa)

Flockenblumen werden meist gut gefressen und bringen zusätzliche Pflanzenstoffe in die Heumischung.



Frauenmantel (Alchemilla spp.)

Frauenmantel wird mitgefressen und ergänzt die Vielfalt an Wildkräutern. Er wächst hauptsächlich in Bergregionen.


Fünffingerkraut (Potentilla reptans)

Fünffingerkraut wird meist mitgefressen und gehört zu den typischen Wildpflanzen artenreicher Wiesen.


Futterwicke (Vicia sativa)

Futterwicke wird gern gefressen und gehört zu den eiweißreicheren Pflanzen. Sie sollte deshalb nur einen Teil der Mischung ausmachen.


Gänseblümchen (Bellis perennis)

Gänseblümchen werden gut gefressen und bringen Abwechslung in das Wiesenheu.


Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)

Gänsefingerkraut wird gut gefressen und ergänzt die Kräutervielfalt auf natürliche Weise.


Giersch (Aegopodium podagraria)

Giersch wird von vielen Tieren gern gefressen und sorgt für zusätzliche Abwechslung in der Mischung.


Goldnessel (Lamium galeobdolon)

Goldnessel wird meist mitgefressen und gehört in kleinen Anteilen zu einer natürlichen Wildkräutermischung.


Gundermann (Glechoma hederacea)

Gundermann ist aromatisch und wird von vielen pflanzenfressenden Kleintieren gern gefressen. Er bringt geschmackliche Vielfalt in das Heu.


Günsel (Ajuga reptans)

Günsel wird meist mitgefressen und ergänzt die Kräutermischung.


Hirtentäschelkraut / Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)

Hirtentäschel wird meist mitgefressen und gehört zu den typischen Wildpflanzen auf Wiesen.



Hornklee (Lotus corniculatus)

Hornklee wird gern gefressen und zählt zu den eiweißreicheren Pflanzen. In kleinen Mengen ist er eine wertvolle Ergänzung.


Huflattich (Tussilago farfara)

Huflattich wird meist mitgefressen und gehört in kleinen Anteilen zu einer natürlichen Pflanzenmischung.


Inkarnatklee (Trifolium incarnatum)

Inkarnatklee ist wie andere Kleearten eiweißreicher und sollte nur einen Teil der Mischung ausmachen.


Kamille (Matricaria chamomilla, Matricaria recutita)

Kamille wird meist gern gefressen und bringt aromatische Pflanzenstoffe in die Heumischung.


Klee / Rotklee / Weißklee (Trifolium pratense, Trifolium repens)

Klee wird sehr gern gefressen, ist aber eiweiß- und energiereicher als viele Gräser. Deshalb sollte er nur einen Teil der Mischung bilden.


Klettenlabkraut (Galium aparine)

Klettenlabkraut wird meist mitgefressen und ergänzt die Vielfalt der Wiesenkräuter.


Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)

Knoblauchsrauke wird in kleinen Mengen gefressen und bringt aromatische Pflanzenstoffe in die Mischung.


Knopfkraut (Galinsoga parviflora)

Knopfkraut wird meist mitgefressen und gehört zu den Wildpflanzen, die für Vielfalt sorgen.


Lichtnelke (Silene dioica, Silene latifolia)

Lichtnelken werden meist mitgefressen und ergänzen die natürliche Kräutermischung artenreicher Wiesen.


Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Löwenzahn wird sehr gern gefressen. Er enthält viele Mineralstoffe und Bitterstoffe und ist eine wertvolle Ergänzung in einer vielfältigen Mischung.



Margerite (Leucanthemum vulgare)

Margeriten werden meist mitgefressen und stehen sinnbildlich für artenreiche Wiesen.


Nelkenwurz (Geum urbanum)

Nelkenwurz wird meist mitgefressen und ergänzt die Vielfalt im Wiesenheu.


Sauerampfer (Rumex acetosa)

Sauerampfer wird in kleinen Mengen gefressen. Im Heu ist er unproblematisch und Teil einer natürlichen Wiesenmischung.


Schafgarbe (Achillea millefolium)

Schafgarbe enthält Bitterstoffe und wird gern mitgefressen. Sie bringt wertvolle Pflanzenstoffe in das Heu.


Scharbockskraut (Ficaria verna)

Scharbockskraut sollte frisch nur in kleinen Mengen aufgenommen werden. Getrocknet im Heu ist es unproblematisch.


Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Spitzwegerich ist eine typische Wiesenpflanze und wird gut gefressen. Er bringt Struktur und Vielfalt in die Mischung.


Storchschnabel (Geranium spp.)

Storchschnabel wird meist mitgefressen und ergänzt die Vielfalt an Wildpflanzen.



Taubnessel (Lamium album, Lamium purpureum)

Taubnesseln werden gern gefressen und gehören zu den typischen Wildkräutern im Wiesenheu.


Thymian (Thymus serpyllum, Thymus vulgaris)

Thymian ist aromatisch und wird meist gern gefressen. Er bringt intensive Pflanzenstoffe und geschmackliche Abwechslung in die Mischung.


Walderdbeere (Fragaria vesca)

Blätter und Pflanzenteile der Walderdbeere werden gern gefressen und ergänzen die Vielfalt im Heu.


Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium)

Wiesenbärenklau ist eine typische Wiesenpflanze und wird mitgefressen. Er gehört zu den Kräutern artenreicher Wiesen.


Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)

Wiesen-Labkraut wird meist mitgefressen und gehört zu den typischen Kräutern artenreicher Wiesen.


Wilde Möhre (Daucus carota)

Die Wilde Möhre wird meist mitgefressen und ergänzt die Vielfalt an Wiesenkräutern.


Witwenblume (Knautia arvensis)

Witwenblumen werden meist mitgefressen und gehören zu den typischen Pflanzen artenreicher Wiesen.



Unsere Wiesen am Samerberg

Unsere Wiesen am Samerberg sind artenreiche Bergwiesen mit einer großen Vielfalt an Gräsern und wertvollen Wildkräutern. Durch eine angepasste Bewirtschaftung, eine eher späte Mahd und die schonende Trocknung bleibt ein großer Teil dieser Pflanzenvielfalt im Heu erhalten. Genau diese Vielfalt sorgt später für strukturreiches, aromatisches, gesundes und natürliches Wiesenheu für Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere.



Fazit: Vielfalt macht gutes Wiesenheu aus

Je vielfältiger eine Wiese ist, desto vielfältiger ist später auch das Heu. Gräser liefern vor allem Struktur und Rohfaser, Wildkräuter sorgen zusätzlich für Aroma, Bitterstoffe, Mineralstoffe und natürliche Pflanzenstoffe. Genau diese Mischung macht artenreiches Wiesenheu so wertvoll.


Gutes Heu besteht deshalb nicht nur aus einer einzigen Pflanzenart, sondern aus einer natürlichen Vielfalt vieler verschiedener Gräser und Kräuter – so, wie pflanzenfressende Kleintiere sie auch in der Natur aufnehmen würden.


Artenreiche Wiesen sind daher die Grundlage für hochwertiges, strukturreiches und natürliches Wiesenheu. Je mehr verschiedene Pflanzen auf einer Wiese wachsen, desto abwechslungsreicher und natürlicher ist später auch das Heu für Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere.


Mit unserem Samerberger Wiesenheu holst du deinem Tier die Vielfalt unserer artenreichen Wiesen direkt nach Hause.


Samerberger Wiesenheu 1 kg
€5.99
Jetzt kaufen
Samerberger Wiesenheu 3 kg
€12.99
Jetzt kaufen
Samerberger Wiesenheu als Bündel 12 kg
€26.99
Jetzt kaufen


 
 
 

Kommentare


bottom of page